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ABLAUF EINES FOTOSHOOTINGS

( U N D E R   C O N S T R U C T I O N )

Bei unserem ersten Treffen zum Shooting findet zunächst ein ausführliches Vorgespräch statt. In diesem Vorgespräch werden die Ziele des Shootings erörtert. Ich möchte wissen, welche Vorstellungen und Wünsche das Model hat. Anhand einiger meiner Bilder überlegen wir dann gemeinsam, wie wir das Model am besten darstellen können. Lieber Farbfotos oder doch besser schwarz/weiß oder beides? Gerne lasse ich mir vom Model -auch anhand mitgebrachter Bilder- zeigen, was in etwa gewünscht wird. In diesem Rahmen zeige ich dem Model die Räumlichkeiten („Fotostudio“) sowie die Umkleidemöglichkeiten. Während des zwanglosen Gesprächs trinken wir ein Gläschen Sekt , einen Kaffe oder etwas anderes. Zum Schluss unterzeichnen alle Beteiligten einen Vertrag (Personalausweis mitbringen), der die Bildrechte für beide Seiten regelt (Hintergund: Kunsturheberrechtsgesetz). Alles zusammen kann zwischen 20 und über 60 Minuten dauern.

Hoffentlich ist es mir gelungen, dem Model eventuell vorhandene Ängste zu nehmen. Vertrauen ist in manchen Bereichen der Fotografie eine wichtige Vorraussetzung für gelungene Bilder. Während sich das Model für die ersten Bilder im separaten Raum vorbereitet (umziehen, schminken), bereite ich schon mal im Fotostudio die Technik vor. Jetzt geht’s endlich los. Es folgen dann meistens zwischen 100 und 300 Bildern. Unterbrechnungen / Pausen / Zigarettenpausen legen wir nach Absprache fest, in der Regel mindestens stündlich. Zwischendurch können erste Bilder am PC betrachtet und gegebenenfalls korrigiert werden. Dabei darf das Model natürlich auch sagen, was weniger gefällt, damit die Bilder am Schluß dessen Vorstellungen entprechen oder diese möglichst noch übertreffen.

Je nach Thematik und Spaß kann so ein Shooting schon mal vier Stunden dauern, muss es aber nicht.

Zum Schluss verschaffen wir uns einen gemeinsamen Überblick über die gefertigten Bilder. Zwecks Datensicherung erhält das Model in jedem Fall alle Bilder auf CD/DVD in Rohdatenform, also noch unbearbeitet, mit nach Hause. In den folgenden Tagen werde ich dann ausgewählte (manchmal auch alle) Bilder bearbeiten und in jpg-Dateien umwandeln, die das Model dann später ebenfalls auf einer zweiten CD/DVD erhält. Mit dieser CD/DVD sind dann Fotoabzüge möglich, wobei ich auf Anfrage Empfehlungen für Fotolabore abgebe bzw. zum Selbstkostenpreis in der Wunschgröße bestelle. Wichtig ist, dass das Fotolabor die Abschaltung (!) einer Bildoptimierung anbietet. Es wäre schade, wenn bewusst zu hell oder zu dunkle Bilder durch ein Labor „korrigiert“ würden.

 

Jetzt noch ein paar allgemeine Hinweise für ein Foto-Shooting:

- vor dem Termin weite, lockere Kleidung tragen, damit sich auf der Haut nichts abzeichnet. Ggf. BH's meiden. Es dauert sonst manchmal ewig (je nach Hauttyp), bis die Abdrücke wieder verschwinden. Gilt auch für Socken mit engem Bündchen und für Slips, die drei Nummern zu klein sind ... :)
- ausreichend Kleidung mitbringen, lieber zu viel als zu wenig. Bei Dessous möglichst schwarz oder weiß bzw. knallige Fraben (knallrot kommt manchmal ganz gut). Lederkleidung oder Latexkleidung ??? Hochhackige Schuhe / Stiefel sind auch sehr schön, auch farbig. Sie sollten jedoch noch gut bzw. neuwertig aussehen. Zusätzliche Jeans-Hose, die am Po eher zu weit ist als zu eng. Bademantel für zwischendurch / Pausen könnte zweckmäßig sein (falls vorhanden); ist auch immer schön weit und erzeugt keine Abdrücke.
- rechtzeigte Körperrasur (insbes. Achseln) berücksichtigen.
- Schminkutensilien? Lippenstift? Lipgloss? Kräftige Farben bevorzugt, wobei schwarz
und weiß ebenso verwendet werden können (Vamp)
- Accessoirs (sind immer gut): z. B. Hüte/Zylinder, Peitschen, weiße (bei Verwendung von Wasser durchsichtige) Hemden (dünnes Materia), schwarze und/oder weiße (Netz-) Handschuhe, alte Zigarettenhalter, Tücher aus dünnen durchsichtigen Materialien, lange Seile (um Fesslungen anzudeuten), / Netze / Trenchcoat???, Schmuck (Ohrringe, Ketten für Hals/Fuß/Hand), BABYÖL oder sonstige Körperöle für Fotos mit Wassertropfen, Handtuch ggfl. zum Abtrocken nach "Wassertropfenfotos", Blumen (z. B. einzelne Rose?), schöne (Designer-) Trinkgefäße, Netze / Netzkleidung etc.
Sonstige eigene Ideen und Gegenstände immer willkommen.

 

WICHTIG!

Ich lebe in einer harmonischen Beziehung und bin daher an darüber hinaus gehenden sexuellen Kontakten nicht interessiert. Bei den Shootings wird es zu keinerlei Zärtlichkeiten / Berührungen kommen. Wer dieses erhofft, wird enttäuscht sein J. Begleitpersonen können nach Absprache mitgebracht werden.

 

(Fortsetzung folgt)

 

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